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In Erinnerung an unser Ehrenmitglied Josef Batke

Josef ist am 3. Dezember 2021 in seinem Haus in 89264 Weißenhorn gestorben. Im Februar dieses Jahres hatte er seinen 95. Geburtstag. Er war seinem Alter entsprechend bis auf die letzten Wochen immer noch rüstig.

Man kommt nicht umhin, auf seine Verdienste um die Griffon und den Griffon-Clubs hinzuweisen.

Seit 1954 war er Jäger und Mitglied des Griffon-Clubs, stolze   67 Jahre!
Er gehörte zu den wenigen im Club, die so lange dabei sind und das hohe Alter erleben durften. Verbandsrichter war er seit 1969, also über 42 Jahre.
Bis 2009 Jahren war er noch als Richter beim Griffon-Club im Einsatz (Beauftragter Wasser).
Über Jahrzehnte war er jedes Jahr mehrmals als Richter bei uns auf Prüfungen. Es werden wohl ein paar hundert Jagdhunde gewesen sein, die er auf den Prüfungen beurteilte. Viele Jahre organisierte er die jährlichen Verbandsgebrauchsprüfungen des Clubs als verantwortlicher Suchenleiter.

Er hat viele Jagdhunde für den Jagdeinsatz abgerichtet und auf Prüfungen geführt. Seine eigenen Griffons hat er 10-mal auf einer VGP mit Erfolg vorgestellt.

Josef Batke war aber auch ein erfolgreicher Züchter von Griffon`s. Seit 1969 züchtete er unter tatkräftiger Mithilfe seiner Frau unter dem weit hinaus bekannten Zwingernamen „Vom Bibertal“. So hat er es bis zum 10. Wurf im Jahre 1999 gebracht. Die Region um seinen Wohnort hat er bestens mit Griffonhunden versorgt. So hat er auch viele aktive Hundeleute zu unserem Club gebracht. Er hat dadurch auch viele Freunde gewonnen im gesamten deutschen Raum.

Mit seiner reichen Erfahrung brachte er sich in die Aufgaben und Ämter des Griffon-Clubs schon frühzeitig und engagiert ein. So war er schon stellvertretender Zuchtwart, Obmann für den Richternachwuchs, machte Wurfbesichtigungen und tätowierte von 1978 bis 2004, 26 Jahre lang im süddeutschen Raum insgesamt 607 Griffon-Welpen, unter Mithilfe seiner Tochter Hannelore. Dabei hat er viel Zeit investiert und über 24.000 km gefahren.

Von 1991 bis 1999, also 5-mal, übernahm Jos. Batke auf der „Jagd- und Fischereiausstellung Ulm“ die Organisation der Jagdhundevorstellung, wo die Griffonhunde immer stark vertreten waren, sogar mit einer eigenen Jagdhornbläsergruppe. Danach übernahm ich die „Griffon-Vorstellung“ bzw. den Stand und es verging keine Ausstellung in Ulm als auch in Augsburg, an der ich nicht nach „Josef Batke“ gefragt wurde. Das bestätigt, wie Josef mit der Griffonrasse indentifiziert war und wie weit er herum bekannt war.

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Für all diese Leistungen für den Griffon-Club wurde Josef Batke vor etwa 25 Jahren zum „Ehrenmitglied“ ernannt.

Der Deutsche Jagdgebrauchshundeverband hat ihm 2001 für „besondere Verdienste für das Jagdhundewesen“ die „Leistungsplakette in Gold“ samt Urkunde verliehen. Wir fuhren damals zusammen nach Fulda und ich durfte im großen Saal der Orangerie miterleben, wie er diese Ehrung vom Präsidenten erhalten hat. Er hat die Auszeichnung mit Recht verdient!

Vom Bayer. Jagdverband erhielt er im Jahre 2000 das „Hundeführerehrenzeichen in Gold“ verliehen.

Josef Batke war eine zentrale Person im Griffon-Club, dessen Rat gefragt war. An seine Leistungen für den Verein erinnert sich der Griffon-Club dankbar.

Als enger Vertrauter und ehemaliger Landesobmann Bayern legte ich im Namen unseres Vorsitzenden Herrn Günter Giffhorn für den Griffon-Club ein Blumenbukett an seiner letzten Ruhestätte nieder.

Wünschen wir ihm die ewige Ruhe!

Xaver Friedenberger